Snow Villiers

Alter: unbekannt
Waffe: “Runen – Kämpfer” (offizielle Bezeichnung fehl noch)
Eidolon: Shiva

Erser Auftritt: Jump Festa 2007

Snow Villiers ist ein spielbarer Charakter in Final Fantasy XIII und der männliche Protagonist in dem Spiel.

Snow ist einer der größten Charaktere in der Geschichte von Final Fantasy. Genau genommen ist er der größte menschliche Charakter, da Kimahri aus Final Fantasy X noch ein Stückchen größer ist als Snow. Snows Größe ist wohl auf die Idee der Entwickler zurückzuführen, dass sie einen Charakter schaffen wollten, der ohne Probleme zwei ausgewachsene Menschen tragen kann und dabei noch problemlos durch die Gegend laufen kann. Da so ein großer Mann auch dementsprechend große Füße haben muss, wurde Snow lange Zeit “Mr. 33 cm” genannt – eine Anspielung auf seine Schuhgröße.

Snow hat blonde Haare und einen Dreitagebart. Zusammen mit seinem langen Mantel ist er eine recht verwegene Erscheinung. Sein l’Cie – Zeichen trägt er auf seinem linken Unterarm.

Snow hat eine typische Heldenmentalität, weshalb ihn seine Freunde im Team NORA auch scherzhaft “Den Held” nennen. Snow ist heißblütig und zeigt selbst im Angesicht von hunderten von PSICOM – Soldaten keine Spur von Angst. Ränge und Titel sind dem jungen Heißsporn völlig egal, weshalb es auch Cid, einem hohen Mitglied des Militärs, nicht leicht fällt, einen Draht zu Snow zu finden.

Nur wenige wissen, dass Snow ein sehr gefühlvoller Mensch ist, der sehr viel Mitgefühl für seine Freunde und Menschen im Allgemeinen hat. So offen kennen ihn allerdings nur seine Verlobte Serah und deren Schwester Lightning, die zu Snow allerdings ein sehr schwieriges Verhältnis hat.

Zu Snows Vorgeschichte ist einiges bekannt. Er wuchs zusammen mit seinen Freunden Gadot und Lebreau in Bodhum auf, einer kleinen Stadt am Rande von Cocoon. Dort jagten sie zusammen wilde Monster und gaben ihrer Gruppe den Namen NORA.

Snow trifft irgendwann auf Serah, Lightnings kleine Schwester, und verliebt sich in sie. Als ihm Serah dann beichtet, dass sie von einem Pulse fal’Cie auserwählt wurde, beschließt Snow ihr bei der Erfüllung ihres Fokus zu helfen. Außerdem macht er Serah einen Heiratsantrag, den sie gerne annimmt. Lightning ist von der Verlobung der beiden alles andere als begeistert und wirft die beiden quasi aus ihrer Wohnung, da sie die Geschichte vom fal’Cie nicht glauben kann. Bevor sich Snow richtig mit Lightning streiten kann, kommt auch schon die PSICOM – Armee in ihre Stadt und stellen alle Bewohner, die vermutlich Kontakt mit dem Pulse fal’Cie hatten, unter Quarantäne.

Als die Armee bekannt gibt, dass viele Bürger nach Pulse geschickt werden sollen und dann auch noch Serah verschwindet, wird Snows Widerwille geweckt und er funktioniert seine Monsterjägergruppe NORA zu einer Widerstandsgruppe gegen die PSICOM um.

Während die Kämpfe mit der PSICOM – Armee toben, rekrutiert Snow einige Freiwillige aus den Reihen der Flüchtlinge und gibt ihnen Waffen. Zusammen mit einer jungen Mutter und seinen Freunden kämpft er sich durch die Reihen der Armee. Obwohl Snow sehr stark ist und sich auf dem Schlachtfeld gut zurecht findet, versagt er in einer besonders schwierigen Situation – nachdem ein Raketenangriff auf die Brücke erfolgt war, auf der sich auch Snow und die junge Mutter befanden, kann sich Snow gerade noch an einem Brückenteil festhalten bevor er in die Tiefe rutscht. Er bekommt auch die junge Mutter zu fassen, kann sie aber nicht lange halten. Kurz bevor sie in die Tiefe stürzt, muss Snow ihr versprechen, ihr Kind nach Hause zu bringen. Auch Snow kann sich nicht länger festhalten und stürzt ab. Allerdings wacht er kurze Zeit später unverletzt in der Nähe des Pulse fal’Cie auf, wo auch Serah festgehalten wird.

Snow gelingt es, sich wieder seinem Team anzuschließen und zum Rest der Flüchtlinge zurückzukehren. Da Snow nicht weiß, welches Kind er beschützen soll, beschließt er einfach für alle zu kämpfen. Gestärkt mit neuer Hoffnung fliegt er zu dem Ort, wo sich der Pulse fal’Cie befindet, um seine Verlobte zu retten. Dort trifft er auf Vanille und Hope, die ihm mit einem Airbike gefolgt waren, da Hope der Sohn der jungen Mutter ist, die bei den Kämpfen ums Leben kam. Auch auf Lightning und Sazh trifft Hope im Versteck des fal’Cie.
Kurz nachdem die Fünf aufeinander getroffen sind, finden sie auch schon Serah, die sich vor aller Augen in einen Kristall verwandelt, da sie ihren Fokus erfüllt hat.

Snow kann sich nicht damit abfinden, dass seine Geliebte nun zu einem Kristall wurde und so für ihn unerreichbar ist. Er fleht den Pulse fal’Cie Anima an, ihn zu nehmen und dafür Serah frei zu lassen. Da der fal’Cie von seinen Bitten unbeeindruckt bleibt, hilft er dann Lightning bei der Bekämpfung des fal’Cie. Zwar ist die Kampfgruppe stark, doch der fal’Cie ist stärker und erwählt alle fünf zu seinen l’Cie.

Nach einer kurzen Ohnmacht erwacht Snow auf dem See Bresha, wo er kurz darauf eine Auseinandersetzung mit Lightning hat, da er sich bereits mit seinem Schicksal abgefunden hat oder sich zumindest einredet, dass seine Aufgabe die Rettung der Welt ist und er diese gern meistern wird. Lightning will von alledem nichts wissen, da sie momentan nur an Rache für ihre Schwester denkt. So lässt sie auch Snow allein auf dem See zurück, da dieser nicht von der Seite seiner kristallisierten Serah weichen will. Wie Lightning es ihm vorhersagt, wird er kurze Zeit später von der Armee gefunden. Bevor diese ihn jedoch festnehmen kann, erscheinen die Shiva – Schwestern und bekämpfen die Soldaten. Nachdem Snow in einem Kampf die Shiva – Schwestern unterwerfen kann, ist er zu geschwächt um weiteren Widerstand zu leisten und bricht zusammen. Eine Einheit von Soldaten, die von Fang angeführt werden, nimmt Snow daraufhin in Gewahrsam.

Fang bringt Snow auf ein Luftschiff der Armee – die Lindblum, wo Snow zum ersten Mal auf Cid Raines trifft, der sofort versucht sich mit Snow anzufreunden. Snow ist von der Freundlichkeit des anderen Mannes irritiert und vermutet dahinter eine Falle, weshalb er ihn auch rüde zurückweist. Als Cid ihm dann allerdings erzählt, dass die gefangenen l’Cie öffentlich hingerichtet werden sollen, damit die Heilige Regierung ihre Kontrolle über Cocoon wieder festigen kann, ist Snow ganz Ohr und beschließt recht widerwillig, sich mit Fang und Cid zusammenzutun, um die anderen l’Cie zu finden. Bevor sich Snow mit den Soldaten auf “l’Cie – Jagd” begibt, erinnert er sich an den Tag zurück, an dem ihm Serah gesagt hat, dass sie ein l’Cie ist, und er erinnert sich außerdem an den Tag, an dem er mit ihr vor der PSICOM – Armee geflüchtet ist und Serah auf der Flucht vom Pulse fal’Cie gefangen genommen wurde.

Durch Cids Kontakte kommen Fang und Snow nach Palumpolum, wo sie mit Hilfe der Shiva – Schwestern Hope und Lightning vor einer Horde Soldaten retten. In den darauf folgenden Kämpfen trennt sich die Gruppe. Während Fang mit Lightning loszieht, muss Hope bei Snow bleiben. Snow übernimmt die Führung und kämpft sich mit Hope durch die Stadt, um ihn nach Hause zu bringen.

Auf der Flucht laufen die beiden in eine Menschenmenge. Snow feuert mit seinem Gewehr in die Luft und verkündet lautstark, dass er ein l’Cie ist, damit sich die Menschengruppe auflöst und nicht nach Pulse verbannt wird. Seine guten Absichten werden allerdings missverstanden und die Menschen wenden sich als wütender Mob gegen Snow und Hope. Snow benutzt daraufhin eine Maschine der PSICOM, um auf die Dächer des Rivera – Turms zu kommen.

Nachdem die beiden der Menschenmenge entkommen waren, hat Hope endlich den Mut Snow zu sagen, dass die junge Mutter, die während der Kämpfe mit der PSICOM – Armee von der Brücke gestürzt war, weil Snow sie nicht festhalten konnte, seine Mutter war. Snow ist von dieser Wahrheit etwas geschockt. Nicht fähig Hope in die Augen zu sehen, wendet sich Snow von dem Jungen ab und hält sich am Geländer fest. Hope ist sehr wütend, wodurch eine Magieexplosion von Hope ausgeht und Snow von der Brüstung wirft. Daraufhin geht Hope mit einem Messer, das ihm Lightning geliehen hat, auf Snow los, um diesen zu töten. Bevor Hope jedoch die Chance hat, Snows Leben ein Ende zu setzen, erscheinen Soldaten der PSICOM und greifen Hope mit Raketenwerfern an. Um Hope zu schützen, lässt sich Snow ebenfalls in die Tiefe fallen und versucht mit seinem Körper Hopes Aufprall abzufedern.

Snow kommt nach dem Sturz als Erster wieder zur Besinnung und trägt den immer noch bewusstlosen Hope fort in Richtung seines Elternhauses. Als Hope endlich wieder bei Bewusstsein ist, entschuldigt sich Snow für seine Schwäche und den daraus resultierenden Tod von Hopes Mutter. Snow verspricht Hope alles dafür zu tun, um seine Schuld ihm gegenüber wieder gutzumachen. Kurze Zeit später stoßen Snow und Hope auf Lightning und Fang – gerade im richtigen Moment, da Snow schwer verletzt ist und sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Er wird ohnmächtig und Fang und Lightning müssen ihn in Sicherheit tragen.

Als Snow wieder zu Bewusstsein kommt, ist er bereits in Hopes Zuhause und liegt verarztet im Bett. Nach einem kurzen Gespräch mit Hopes Vater wird das Haus von PSICOM – Soldaten angegriffen. Obwohl Snow einen beeindruckenden Soloauftritt hinlegt, um die Soldaten davon zu überzeugen, dass er auch nur ein Mensch ist, lässt sich vor allem der Kommandant Yaag Rosch nicht von Snow beeindrucken. Bevor die beiden Männer jedoch ihre Diskussion ausweiten können, wird das Haus von einem Luftschiff aus angegriffen, wobei die Armee keine Rücksicht auf die eigenen Soldaten nimmt, was Snow wiederum noch wütender macht. Nach einigen Kämpfen taucht Kapitän Rydgea auf und bringt Snow und seine
Freunde zurück auf die Lindblum.

Zurück auf dem Luftschiff erfährt die Gruppe, dass Vanille und Sazh von der PSICOM – Armee festgenommen und auf der Palamecia festgehalten werden, bis sie dort am nächsten Tag in Anwesenheit von Galenth Dysley, dem Anführer der Heiligen Regierung, hingerichtet werden. Um dies zu verhindern, brechen Snow und die anderen auf, um Vanille und Sazh zu befreien und dabei auch gleich ein ernstes Wörtchen mit Dysley zu wechseln.

Auf der Palamecia kämpfen sich Snow und die anderen durch das Schiff auf der Suche nach ihren Freunden. Nachdem die Gruppe wieder vereint ist, kämpfen sich die Gefährten zusammen zum Inneren Bereich des Schiffes vor, um Dysley zur Rede zu stellen. Wie sich herausstellt, ist der Anführer der Heiligen Regierung gar kein Mensch sondern ein fal’Cie. Nach dem Kampf zwischen dem fal’Cie und den Gefährten verrät dieser ihnen Serahs wahren Fokus.

Snow ist zunächst verzweifelt und verwirrt, da diese Wahrheit nicht mit seinen Vorstellungen von Serah und von seiner möglichen Zukunft passt. Erst nach dem Kampf gegen Cid Raines wird Snow klar, dass er zwar als Cie – Leiche enden könnte, jedoch will er so leben, dass Serah af ihn stolz sein kann.

Später im Vallis Media auf Gran Pulse hilft Snow Lightning dabei Hope wieder aufzubauen, der gerade emotional sehr angeschlagen ist. Später spricht Snow mit Lightning über die Wahrscheinlichkeit Serah jemals wieder zu sehen. Nachdem Lightning ihm versichert, dass sie Serah bestimmt bald wieder sehen werden, verspricht ihr Snow, dass sie Serah gemeinsam besuchen gehen, sobald sie alles erledigt haben.

Nachdem der Endgegner von Final Fantasy XIII besiegt wurde, sieht man, wie Snow und Sera sich wieder sehen.

Snow im Kampf

Anders als die sehr agile Lightning setzt Snow im Kampf eher auf seine immense Stärke. Seine Stärken in Bezug auf Magie liegen bei Eis und Wasser, aber auch Windzauber kann Snow bis zu einer recht hohen Stufe erlernen.
Im Kampf selbst nutzt Snow seine Fäuste, wobei seine eigentliche Waffe sein Mantel ist. Dieser Mantel wurde speziell von der Regierung angefertigt und erhöht die Angriffsstärke seines Trägers, je nachdem welches Zeichen auf den Rücken gestickt ist.

Snows Eidolon ist Shiva, wobei Shiva aus den beiden Schwestern Nix und Styria besteht. Styria ist die dunklere und ältere Schwester und arbeitet mit ihrer hellhäutigen jüngeren Schwester Nix zusammen. Nix greift die Gegner vorwiegend mit physischen Atacken an, während Styria mächtige Eiszauber auf die Gegner loslässt. Zudem beherrscht Styria mächtige Heilmagie, von der Snow profitiert.
Beide Schwestern verbinden sich in ihrer Gestaltform zu einem Motorrad, auf dem Snow fahren kann.

Interessantes zum Namen von “Snow Villiers”

“Villiers” ist der Name eines recht bekannten Motorradherstellers, was als Hinweis zur Gestaltform von Shiva verstanden werden kann.
Sein Vorname “Snow” dagegen ist ein Hinweis auf seine Affinität zu den Elementen Eis und Wasser.