Spielabschnitte

Spielabschnitt 1

Der Kampf um die Heimkehr

Die Purgation, so sagte man es den Einwohner von Cocoons, dient allein dazu, den Frieden zu wahren. In der Realität stellt sich die Purgation nicht als Verbannung der Unruhestifter heraus, sonder eher als Exekution. Mit dem Ziel, die Häftlinge auszulöschen. Egal wie bitter die Situation ausfällt, gibt Snow und seine Bande NORA die Hoffnung nicht auf. Entschlossen stellen sie der Spezialeinheit des Sanktums, die PISKOM, entgegen. Um jeden verzweifelten Menschen einen Funken Hoffnung zu schenken und den Mut fassen sich zur Wehr zu setzen. Ein Kampf ums überleben, ein Kampf um wieder nach Hause zurückzukehren. Unter den Menschen greift entschlossen eine Mutter zu den Waffen, um ihren Sohn – Hope – zu beschützen.

Der Fal’Cie ist das Ziel

Jeder hat den Fal’Cie als Ziel, Lightning und Sazh werden zusammen geführt und kämpfen sich erbittert den Weg zum Fal’Cie frei. Beide werden von der Wut angetrieben, allerdings hat jeder seinen eigenen Grund ihn zu zerstören. Snow hingegen kämpft mit seinem Gewissen – der Tod seiner Mitstreiter und der von Hopes Mutter lastet schwer auf ihm. Am Boden zerstört versucht Gadot ihn wieder aufzumuntern. Snow weiß das er seiner Geliebten Serah zur Hilfe eilen muss und so kämpft er sich ebenfalls, wie Sazh und Lightning, den Weg frei bis zum Fal’Cie der Unterwelt durch. Alle haben das gleiche Ziel, jedoch unterschiedliche Absichten.

Spielabschnitt 2

Auf Snows Fersen

Hope, der mit ansehen musste wie seine Mutter in den sicheren Tod stürzte, machte Snow dafür verantwortlich. Verzweifelt vor Trauer und Wut folgte er Snow bis ins Residuum, ohne die verborgene Gefahr zu überdenken was ihn dort erwarten könnte. Hope weiß, dass der Fal’Cie sie verfluchen und in L’Cie verwandeln könnte. Die L’Cie dienen den Fal’Cie und sind somit die Handlanger und als solche werden sie von den Menschen gefürchtet. Vanille, die an Hopes Seite kämpft, zeigt keinerlei Furcht oder Angst vor den Fal’Cie. Auf ihre quirlige und unerschütterliche Fröhlichkeit reagiert Hope sehr verdutzt. Trotz der Gefahren in dem sie sich aussetzen, lässt sich Hope nicht von seinem Vorhaben abbringen – Snow zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Rettung einer L’Cie

L’Cie sind die Handlager der Fal’Cie, verfluchte Wesen mit übernatürlichen, magischen Fähigkeiten, die Zerstörung und Tod bringen. Hope ist fassungslos als er hörte, dass Snow eine von ihnen retten will. Egal ob es ein Verlobter, Freund, sogar das eigene Kind ist, darf man den Feinden Cocoons nicht helfen und schon gar nicht retten. Die Wut in ihm wird dadurch nur noch schlimmer, doch er schafft es nicht sein Leid auszusprechen. Snow, der nur Serah im Kopf hat, bemerkte nichts von dem Hass, den Hope in sich trägt. Snow beschließt Vanille und Hope zu beschützen. Sazh erklärte zur selben Zeit, dass das Schicksal der L’Cie auf ewig verdammt ist, Sklave vom Fal’Cie zu sein. Füllen sie ihre Bestimmung nicht aus, verwandelt sie sich in abscheuliche Monster, die Cie’th genannt werden. Im gleichen Atemzug verkündet er, dass es keine Rettung für L’Cie gäbe. Lightning kennt das Schicksal der Verdammten, trotz alldem gibt sie ihre Schwester nicht auf und eilt zur Rettung.

Das Geschenk der Ewigkeit

Eine Legende in Coocon besagt, dass alle verfluchten L’Cie, die ihre Bestimmung erfüllt haben, zu Kristalle werden und somit das Geschenk der Ewigkeit erhalten. Serah scheint die Legende zu bestätigen, als sie sich in einen wunderschönen und prächtigen Kristall verwandelte. Lightning, Vanille, Snow, Sazh und Hope fragen sich, welche Bestimmung erfüllt wurde. Wie kann man die Ewigkeit deuten? Es bleibt ihnen ein Rätsel. Lightning ist es egal ob Kristall oder Corpus, es kommt dem Tode gleich. Erschüttert vor Schmerz ihre Schwester zu verlieren und versagt zu haben sie zu beschützen, richtet sich Lightning voller Zorn gegen Snow. Snow hingegen treibt immer noch die Hoffnung seine Zukunft mit Serah zu verbringen an und gibt daher nicht auf, er will weiter ins Innere, um den Fal’Cie zu überreden, Serah aus seiner Kristallstarre zu befreien. Plötzlich wird das Residuum von Soldaten unter Beschuss genommen. Auch wenn die Gefahr besteht mit den Fal’Cie getötet zu werden, dringen sie weiter ins Residuum vor. Was haben Lightning und Sazh vor?

Die Vernichtung des Fal’Cie

Snow will sein Leben für das seiner Geliebten Serah opfern, er fleht den Fal’Cie an, aber er reagiert auf keinster Weise. Lightning und Sazh wissen, dass augenblicklich das Militär aufkreuzt um den Fal’Cie zu zerstören. Doch bevor dies passiert, zucken sie selbst zu den Waffen um ihn herauszufordern.

Spielabschnitt 3

Die Stigmata der L’Cie

Nach einen heftigen Kampf mit dem Fal’Cie erwachen Lightning und die anderen auf dem Bresha-See, der unterhalb von Brückenland liegt, auf. Die Macht des Fal’Cie hat den See zu Kristall erstarren lassen. Jeder hat den Sturz unversehrt überstanden, doch die Freude wischt sich sofort aus ihren Gesichtern. Stigmata! Eingebrannt auf ihren Körpern, der Fal’Cie hat die ganze Gruppe zu Pulse-L’Cie gemacht. Jeder L’Cie bekommt eine Bestimmung aufgetragen die erfüllt werden muss. Als Hinweis bleibt ihnen nur eine schwammige Vision übrig, in dem Ragnarök zu erkennen ist, der Cocoon angreift. Eine schreckliche Vorahnung versetzt die Gruppe ins Grübeln, aber Snow bleibt zuversichtlich. Er denkt, dass es seine Bestimmung ist Serahs Wunsch zu erfüllen und Cocoon zu retten.

Die Wege trennen sich

Snow lässt sich von nichts abbringen, für ihn ist es klar, dass sie keine Feinde von Cocoon sind. Ganz gleich ob sie L’Cie der Unterwelt sind. Auch aus Serahs Worten lässt er schließen, dass es seine Bestimmung ist Ragnarök zu besiegen und somit den Planeten zu retten wo sie alle aufgewachsen sind. Überzeugt von seinem Glauben bleibt Snow bei Serah zurück. Als PISKOM-Einheiten ihn aufspüren und angreifen, passiert etwas Merkwürdiges. Wie aus dem nichts tauchten die Shiva Schwestern Stiria und Nix auf und überwältigen die Soldaten. Plötzlich gehen sie auf Snow los, er wehrt die Angriffe der Schwestern ab, wird aber in den Kampf fast auf die Knie gezwungen so das eine kurzdrauf angestoßene Gruppe Soldaten ein leichtes war, ihn zu überwältigen. Angeführt wird diese Gruppen von einer mysteriösen Frau, die auch von Stigmata gezeichnet ist – Fang. Die restlichen Gefährten versuchen in einem gefundenen Luftschiff zu entkommen, doch ihre Verfolger schaffen es sie abzuschießen.

Spielabschnitt 4

Nieder mit dem Sanktum

Auf Grund der Tatsachen, dass der Pulse-Fal’Cie, der Lightning und ihre Schwester sowie der Rest der Truppe zu L’Cie machte und hinter ihren Verfolgen, also dem Sanktum Fal’Cie aus Eden, steckt, bemerkt sie wer ihre wirklichen Feinde sind. Und zwar habendiese Wesen Schuld daran, dass ihr Leben nun endgültig auf den Kopf gestellt ist.Lightning weiß, wie verrückt ihr Plan ist, in die Höhle des Löwen zu schleichen – die Hauptstadt des Sanktum um Eden zu zerstören. Womöglich muss sie auch gegen Snow antreten, weil er geschworen hat, Cocoon zu beschützen. Lightning nimmt mit dieser Entscheidung ihr Schicksal selbst in die Hand. Hope ist der Einzige der ihr zustimmt und hofft natürlich, an Lightnings Seite stark zu werden um sich an Snow zu rächen. Somit hat die Flucht ein Ende – es wird Zeit in die Offensive zu gehen.

Spielabschnitt 5

Reue und Zorn

Als die Esper Odin erscheint und Hope angreift, zieht Lightning instinktiv ihr Schwert und rettet somit Hope das Leben. Lightning hat daraufhin beschlossen, für Hope mitzukämpfen undihn zu beschützen. Entschlossen übernimmt Hope die Führung durch den Gepra-Lichterwald. Er muss stärker werden. Beeindruckt von Hopes selbstbewusstem Wandel gibt ihm Lightning ein Messer als Glücksbringer, das Geburtstagsgeschenk von Serah und Snow. Allerdings nur zur Verwahrung. Lightning bemerkt, dass Hope einen Hass auf Snow hat und stellt ihn zur Rede. Hope verlor bei dem Aufstand gegen die Purgation seine Mutter, er macht Snow dafür verantwortlich. Deshalb habe er sich Lightning angeschlossen, um stärker zu werden und somit Snow irgendwann herausfordern zu können. Finstere Erinnerungen machen sich in Lightning breit als sie die Klinge in Hopes Hand blitzen sieht. An ihrem Geburtstag erfuhr sie erst, dass Serah eine L’Cie geworden war. Spottisch und herzlos wies sie Serah zurück. Doch es war zu spät als sie die Wahrheit erkannt hatte. An dem Tag blieb nur das Messer – das für Lightning zum Sinnbild ihrer Reue geworden ist. Lightning erkennt, dass sie einen Fehler gemacht hat. Sie wollte Hope ermutigen und nicht dazu aufmuntern seine Rache zu vollenden. Hope nannte sein Vorhaben selbst “Operation Nora“. Lightning fühlt sich dafür verantwortlich und ändert ihren Plan. Sie werden das Zuhause von Hope in Palumpolum besuchen. Snow hat sich zur selben Zeit dafür entschieden, das Jagdgeschwader unter dem Kommando von Brigadegeneral Cid Raines zu unterstützen bei der Suche nach den Pulse-L’Cie. In der Zwischenzeit durchquerten Vanille und Sazh Pilz Vile und erreichen eine wunderschöne Gegend voll himmlischer Natur.

Spielabschnitt 6

Im Schatten der Bäume

Sazh und Vanille wollen sich an den Rachefeldzug von Lightning nicht beteiligen. Ein Dutzend Einheiten fliegen nach Palumpolum. Die Sorge um Hope und Lightning steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Ob sie schon entdeckt wurden? Sazh steht im Zwiespalt mit sich selbst, einerseits hat er Angst sich mit dem Militär anzulegen, anderseits macht er sich Sorgen um seine Gefährten…Vanille bemerkt, dass Sazh gedanklich zerstreut ist und ergreift sofort die Initiative. Sie schlägt vor, weiter zu fliehen, in die entgegengesetzte Richtung zur Vergnügungsarkologie Nautilus. Erleichtert geht Sazh auf ihren Vorschlag ein und sie durchqueren den Auenwald von Sunleth.

Spielabschnitt 7

Erhöhte Alarmbereitschaft

Die PSIKOM und das Militär bieten nun alle möglichen Kräfte auf, um die L’Cie zu beseitigen und Cocoons Frieden zu bewahren. So vereinigen sich die PSIKOM und die Eliteeinheit um gemeinsam den “Feind” zu bekriegen. Demnach beziehen die Truppen von Kommandant Rosch Stellung in Palumpolum – dem nächsten Reiseziel der “Feinde“.
Lightning hingegen hegt ganz andere Pläne. Sie hat vor, sofort mit einem Zug nach Eden zu fahren, doch überkommt sie bei diesem Plan Zweifel. Allgemein hat sie nun Schuldgefühle Hope in so einen Kampf verwickelt zu haben. Und das, was ihr am meisten Vorwürfe macht:
Sie hat ihn in seinem Kampfesgeist auch noch beflügelt.
Hope kann es derweil nicht erwarten, endlich das Sanktum und Snow für den Tod seiner Mutter büßen zu lassen. Seine “Operation Nora” läuft noch in vollen Zügen und Hope ist fest entschlossen, seinen Plan umzusetzen.
Um an den vielen Wachen und Soldaten vorbeizukommen zeigt Hope Lightning einen unterirdischen Weg – einen Tunneleingang den er oft als Kind benutzt hatte um zu spielen.

Der Weg durch den Untergrund

Kommandant Rosch versucht mit allen Mitteln, das Eindringen der L’Cie in Palumpolum zu verhindern. Um nicht von seinen Streitmächten bemerkt zu werden entscheiden sich Lightning und Hope dafür, unterirdisch in das Zentrum der Stadt vorzudringen. Dort hoffen die Beiden einen Weg zu finden, um nach Eden zu gelangen.
Hope ist immer noch Feuer und Flamme seine “Operation Nora” durchzusetzen.
Ihn plagen ein paar Sorgen. Wenn er seine Bestimmung nicht erfüllen sollte, würde er zu einem Cie’th werden. So drängt er darauf, jede Möglichkeit zu ergreifen die ihm bleibt, um seinen Plan in die Tat umzusetzen solange er noch kann.
Lightning betrachtet jedoch Hopes Entschlossenheit mit Wehmut. Mit ihren Worten wollte sie Hope Hoffnung schenken… Doch hatte sie etwas anderes in ihm entfacht: sein Rachegefühl und ihn nun in noch größere Gefahr gebracht als zuvor. Nun empfindet sich Lightning für Hope verantwortlich. Sie würde ihn auf jeden Fall beschützen.

Eine hoffnungslose Zukunft

Lightning wird vor Augen geführt, dass Menschen für die Fal’Cie nichts weiteres sind wie Haustiere. Ihr Leben hängt von diesen Wesen ab.
Ihre Erinnerungen zeigen ihr, dass sie sich niemals um etwas zu sorgen brauchte. Lightning wuchs in einer sicheren und wohlbehüteten Umgebung auf. Ohne je darüber nachgedacht zu haben war sie ihr ganzes Leben lang abhängig von den Fal’Cie’s gewesen. So wurde sie aus ihrer heilen Welt verbannt, als sie zu einem Pulse L’Cie gebrandmarkt wurde. Wie ein verstoßenes Kind musste sie nun eine völlig neue und gefährliche Welt meistern.
Schon allein diese Erkenntnis, der Raub ihrer kleinen Schwester und ihrer Heimat, die für sie zum Feind geworden war, entfachte Trauer, Zorn und Verzweiflung in der jungen Frau.
So setzt sich Lightning ein Ziel, um zumindest ihrer Zukunft einen Halt zu geben: Sie erklärt das Sanktum zu ihrem Feind und wirft sich mit voller Kraft in den Kampf.
Hope ergeht es ähnlich. Doch ist sein “Halt” die Rache, die er gegen das Sanktum und Snow hegt. “Operation Nora” aufzugeben, so wie Lightning es ihm rät, ist für ihn ausgeschlossen. Ohne seine Rache hätte er doch keinen Grund mehr zu kämpfen, oder nicht?

Das Wiedersehen mit dem Erzfeind

Lightning ist bewusst, dass Hope von Hass auf Snow erfüllt ist – dennoch bleibt ihr nichts anderes übrig als Hope in Snows Aufsicht zu geben. Sie ist fest davon entschlossen ihn zu beschützen, auch wenn das hieße, das eigene Leben zu lassen. So stürzt sie sich in den Kampf gegen Soldaten, um diese von Snow und Hope abzulenken.
Hope hingegen ist ziemlich überrumpelt und verwirrt. Die plötzlichen Erzählungen von Snow verwirren ihn. Er kann nicht glauben, dass das Jagdgeschwader die L’Cie unterstützen würden und gegen das Sanktum agieren. Hope kann Snow nicht wirklich glauben, aber das spiegelt in diesem Moment nicht das Wichtigste dar. Sein “Erzfeind” Snow, der für den Tod seiner Mutter verantwortlich ist, steht vor ihm. Und dies könnte die Chance sein….
Rache würde seine Mutter zwar nicht zurück bringen…. Aber nur mit Worten kann er ihren Tod auch nicht sühnen. So greift er entschlossen nach dem Messer, das er von Lightning bekommen hat…

Keine Vergebung

Kommandant Rosch, der die Operation gegen die L’Cie in Palumpolum leitet, hebt sämtliche Waffenbeschränkungen auf und ordnet eine Ausweitung der Maßnahmen an. Somit nimmt er Tote und Verletzte unter der Bevölkerung in Kauf, denn: die Evakuierung konnte noch nicht abgeschlossen werden und viele Bürger verweilen immer noch in der Stadt. Rosch ist dennoch klar, dass er die L’Cie einfangen muss, denn sonst würde Cocoon in Panik und Verderben gestürzt werden. Unzählige Opfer wären die Folge daraus…
Die L’Cie, die in zwei Gruppen unterwegs sind, beschließen, sich bei Hope zu Hause zu treffen. Derweil brennt Hope förmlich vor Rachegelüsten – und Snow macht es auch nicht besser. Ohne etwas davon zu wissen stachelt er in Hopes offene Wunde, indem er unbedachte Worte äußert, die Hope innerlich erschüttern. Für den kleinen Jungen hört es sich beinahe so an, als ob Snow sich nicht an den Tod seiner Mutter erinnern könnte – und dieser Grund schrie gerade danach, diesem Menschen nie wieder vergeben zu können.

Die L’Cie aus Grand Pulse

Fang erzählt von dem Ort, vor dem sich alle Bewohner aus Cocoon fürchten. Sie nennen ihn “Hölle” oder “Unterwelt“. Doch für Fang hat diese “Hölle” einen Namen: und zwar Grand Pulse. Auf dem Weg zu Hopes Zuhause fragt Lightning Fang nach ihrer Vergangenheit. So erzählt sie ihr die Wahrheit. Das sie nicht aus Cocoon stammt sondern aus Grand Pulse. Auch dies war der Ort, an dem sie zur L’Cie gebrandmarkt wurde. Jedoch erfüllte sie ihre Bestimmung dort und wurde zum Kristall. Doch eines Tages erwachte sie aus ihrem Kristallschlaf und fand sich in Cocoon wieder. Wie sie dort hingekommen war, weiß sie selbst nicht. Und nebenbei erwähnt sie, dass sie nicht die einzige L’Cie von Grand Pulse ist. Vanille sitzt auch in ihrem Boot.
Zur selben Zeit beobachten Snow und Hope wie einige Bürger der Stadt von dem Militär evakuiert werden. Snow befürchtet, dass sie wohl auch Opfer der Purgation werden könnten und plant, sie zu befreien. Diese Zuversicht von Snow macht Hope fast krank. Wie kann ein L’Cie, für den es keine Zukunft gibt, nur so fröhlich sein?

Feindliche Gesinnung

Snow durchschaut die Pläne des Militärs. Es ist nicht ihr Ziel die Bevölkerung zu retten… Nein, ihr Ziel ist es die L’Cie zu vernichten, egal mit welchen Mitteln und egal mit welchen Opfern. So versucht er die Menschen einzuschüchtern und zu vertreiben, damit keine unschuldigen Zivilisten in Kämpfe verwickelt werden. Auf diese Weise hofft er, diese Menschen zu schützen. Doch seine guten Absichten werden vollkommen missverstanden. Blanker Hass schlägt den Beiden entgegen. Die Menschen wollen ihre Heimat Cocoon verteidigen und hassen die so genannte “Unterwelt” und ihre “Bestien“, die L’Cie.
Der Gedanke von allen verabscheut zu werden verstärkt Hopes Hoffnungslosigkeit nur. Er glaubt nicht, dass es Rettung für sie gibt. Seine Mutter Nora, die ihn immer vor allem beschützt hatte, war nun nicht mehr bei ihm. Sie war tot und Snow war der Schuldige…

Rache

Die Zeit der Rache ist gekommen. Hopes lang gehegter Hass auf Snow entlädt sich in einem Ausbruch magischer Energie, die Snow unbarmherzig trifft. Doch als Hope mit seinem Messer zum Todesstoß ansetzt, wird er selber von einer Explosion in die Tiefe geschleudert. In diesem Moment zögert Snow keine Sekunde, denn er hatte Noras letzten Wunsch nicht vergessen: ihren Sohn Hope zu retten. So stürzt er sich mit ihm in den Abgrund.
Von diesem Zwischenfall nichts ahnend setzt Fang ihre Geschichte vort.
Als sie und Vanille aus ihrem Kristallschlaf erwachten, hatten sie ihre Erinnerungen verloren. So machten sie sich auf die Suche nach Hinweisen und schlichen sich in das Kraftwerk von Eyride Klamm. Fang war darauf versessen ihre Bestimmung in Erfahrung zu bringen um Vanille vor dem Ende als Cie’th zu bewahren und um zu verhindern, dass noch mehr Unschuldige zu L’Cie gemacht wurden. So, wie es mit Serah geschehen war.
Lightning lauscht Fangs Geschichte eher zwiegespalten. Dies bedeutete, dass Fang und Vanille schuld für das Schicksal von Serah waren – aber auch, dass Serah aus dem Kristallschlaf erwachen könnte…

Die widergewonnene Hoffnung

Genauso wie sich die Bewohner von Cocoon vor der “Unterwelt” fürchteten, fürchteten sich die Bewohner von Grand Pulse vor Cocoon. So bemerken Lightning und Fang viele Gemeinsamkeiten. Beide hatten Angst vor der Heimat des jeweiligen anderen, beide wurden von dem L’Cie Stigma gebrandmarkt und beide werden bedingungslos von der Regierung gesucht. Doch es gibt einen wichtigen Punkt, in denen sich die Beiden unterscheiden: Fang hatte nie die Hoffnung aufgegeben. Ihr Traum ist es, Vanille zu finden und ihre Bestimmung zu erfüllen damit beide wieder zu ihrer Heimat zurückkehren können.
Lightning hingegen hat ihre Hoffnung verloren, doch durch Fangs Worte erlangt sie neuen Mut. So möchte sie daran glauben, wieder mit Serah eines Tages vereint zu sein und sie aus ihrem Kristallschlaf zu befreien.
Doch plötzlich werden ihre Gedanken von einer lauten Explosion unterbrochen.
Ob Hope und Snow wohl in Gefahr sind?

Liebe und Hass

Snow hat mit seinem eigenen Körper Hopes Aufprall abgefedert. Schwer verletzt hebt er Hope auf seine Schultern und trägt ihn schleppend und schwankend weiter.
Währendessen wird er von Schuldgefühlen geplagt. Nichts mehr ist übrig von seiner freudigen Fassade. Er gibt Hope sein Messer zurück und liefert sich ihm damit schutzlos aus, denn: sein Rücken ist ungedeckt. Mit einem Stich könnte Hope seine Mutter rächen und damit sein lang ersehntes Ziel erfüllen. Doch er zögert. Seine Mutter würde auch nicht wieder lebendig werden, indem er Snow tötete…
Diese Tatsache war ihm zwar schon von Anfang an bewusst, doch brauchte er etwas, an das er sich klammern konnte um nicht aufzugeben. Hope hatte nicht für die Rache gelebt, sondern die Rache hatte ihn am Leben gehalten.
Als Lightning und Fang auftauchen, gibt Hope das Messer zurück und verkündet das Ende von “Operation Nora“. Gemeinsam erreichen sie dann Hopes Zuhause, wo er seinem Vater die schlechte Nachricht von Noras Tod überbringen muss.

Eine vertrackte Situation

Für Lightning ist das Messer von Serah eine Bürde. Es erinnert sie immer wieder daran wie sie ihrer kleinen Schwester nicht glauben wollte und sie dadurch selbst etwas unternehmen wollte. Wie Serah zu einer L’Cie wurde und Lightning bei dem Versuch sie zu retten gleich mit. Ein Grund, warum sich Lightning so wild entschlossen in den Kampf warf, war ihr Verlangen nach Vergessen und Vergebung für ihr Versagen ihre kleine Schwester zu retten. Doch nun erkennt sie ihre eigene Schwäche… Ohne weiteres entschuldigt sie sich bei dem schwer verletzten Snow, der immer an Serah geglaubt hatte – und sie nicht…
Die Spannungen zwischen den L’Cie sind verflogen, doch die Situation bleibt weiterhin verzwickt und gefährlich. Snow ist der Ansicht, dass sie das Sanktum stürzen müssten, doch Hopes Vater Bortholomew gibt zu bedenken, dass sie damit wohl einen riesigen Aufruhr in der Bevölkerung auslösen würden. So würden die Menschen zu den Waffen greifen und Cocoon würde verschlungen werden von endlosem Chaos.
Doch bevor sie zu einer richtigen Entscheidung kommen können stürmt eine PSIKOM-Einheit Hopes zu Hause. Um seinen Vater und den verletzten Snow zu schützen stellt sich der kleine Junge der Armee in den Weg.

Aufbruchsstimmung

Kommandant Rosch konfrontiert die L’Cie mit der aktuellen Situation. Die Purgation sowie die Jagd auf die L’Cie würden nicht nach dem Willen der Fal’Cie oder des Sanktums geschehen – sondern nach dem Willen der Bevölkerung. Die Menschen fürchteten sich vor der “Unterwelt” und verlangen die Vernichtung der L’Cie. Sollte Rosch Recht haben, würde nicht nur das Militär der Feind der L’Cie sein, sondern ganz Cocoon.
So oder so blieb das Ziel für die L’Cie gleich: Überleben.
Hope, der seine Rachegedanken überwunden hat, setzt sich ein neues Ziel. Ihn überkommt Aufbruchstimmung. Er will den Hass der Menschen und die Willkür der Fal’Cie hinter sich lassen und nach einer lebenswerten Zukunft streben. So verabschiedet er sich von seinem Vater und besteigt das Luftschiff des zur Hilfe geeilten Jagdgeschwaders, um seiner Heimat den Rücken zu kehren.

Doch: Zwei L’Cie sind immer noch auf der Flucht. Wie vom Schicksal getrieben erreichen Sazh und Vanille die Vergnügungs-Stadt Nautilus.

Spielabschnitt 8

Die Stadt Nautilus

Nautilus ist eine wahrlich prächtige Stadt. Sie fungiert als größtes Vergnügungsziel in Cocoon.
So finden sich Vanille und Sazh in dieser Stadt wieder. Doch Vorsicht ist geboten: Beide versuchen nicht sonderlich aufzufallen, denn sie wollen nicht von den Soldaten gefunden und gejagt werden.
Sazh Stimmung hält sich immer noch in Grenzen. Sein Sohn Dajh wurde in dem Zwischenfall in dem Eyride-Klamm zu einem Sanktum-L’Cie.
Doch das war nicht der einzige Schicksalsschlag. Sazh wurde nämlich zu einem Pulse L’Cie erkoren und ist somit der natürliche Feind seines Sohnes, einem Sanktum-L’Cie. Derweilen befindet sich Dajh in Gewahrsam der PSIKOM. Doch mehr ist Sazh über seinen Sohn nicht bekannt.
Sazh hegt den Verdacht, dass es Dajhs Bestimmung gewesen sein könnte denn Pulse-Fal’Cie zu vernichten. Wenn dies der Fall wäre, wäre sein Sohn schon seit einer gewissen Weile zu Kristall erstarrt. Doch was, wenn es seine Bestimmung ist, die Pulse-L’Cie zu vernichten? In diesem Fall müssen Sazh und die anderen L’Cie sterben… Oder sein Sohn wird irgendwann zu einem Cie’th.
Seitdem Sazh Vanille von seinem Sohn erzählt hat, bemerkt er eine unbekannte Traurigkeit in ihren Augen. Irgendwie schleicht sich ein ungutes Gefühl bei ihm ein und er wird vorsichtiger in dem, was er tut.

Ein unausweichliches Ende

Zeitgleich werden in Nautilus Ausschnitte der Kämpfe in Palumpolum durch die Nachrichten berichtet. Auf diesen Bildern erkennt Vanille ihre Partnerin Fang, die sie zuletzt im Kraftwerk des Eyride-Klammes gesehen hatte. Dort wurden sie nämlich voneinander getrennt. Doch der Anblick ihrer Freundin bereitet Vanille keine Freude, denn in Gedanken ist sie viel zu sehr mit Sazh und dem Schicksal seines Sohnes beschäftigt. Sie fühlt sich für das Geschehen schuldig und verbirgt die Wahrheit vor ihm. Vanilles Herz verkrampft sich, denn Sazh, der nichts von der Wahrheit weiß, versucht sie aufzumuntern. Jedoch macht er es ihr nur noch schwerer.
Kurz danach beginnt die große Parade. So hofft das Mädchen inständig, dass diese Parade ihre Gedanken für eine Weile aufheitern und sie ablenken können. Doch sie hat Angst davor, was danach geschehen wird.
Innerlich merkt sie, dass bald etwas Unausweichliches bevorsteht.

Pompa Sancta

Pompa Sancta – dies ist der Name der spektakulären Esper-Parade die eine Geschichte des Kampfes zwischen Pulse und Cocoon erzählt.
Der finstere Pulse-L’Cie trachtet nach der Zerstörung Cocoons. Als sich ihm jedoch die L’Cie und Fal’Cie aus Cocoon in den Weg stellen verwandelt er sich in ein riesiges Ungeheuer, das unseren beiden L’Cie an Ragnarök erinnert. Denn so hatten sie ihn in ihrer Vision gesehen. Nach dieser Szene kommt es zur Entscheidungsschlacht, die der Pulse-L’Cie nach einem harten Kampf letztendlich verliert. Auf Sazh und Vanille wirkt diese Szene wie eine Prophezeiung gegenüber ihrem Schicksal. Diese Parade brachte ihnen nicht die erwartete Ablenkung und keineswegs Trost. Sie führte den beiden eher die bittere Realität vor Augen…
Nach dieser Aufführung machen sich die beiden auf den Weg zum Nautilus-Park. Vanille ist nun entschlossen, Sazh die Wahrheit zu sagen. Doch zögert sie diesen Moment noch etwas hinaus… Auch in Sazh reift ein Entschluss: Er ist es satt, immer wieder wegzulaufen. Er will sich seinem Schicksal stellen und gegebenfalls kämpfen.
So ahnen beide, dass ihr Abschied bald bevorsteht. Doch noch lassen sie sich nichts anmerken.

Das Ende der Flucht

Erschöpft von der hoffnungslosen Flucht braucht Sazh eine Pause. Ihn überkommt der Wunsch, Dajh noch ein einziges Mal zu sehen. So spielt er mit dem Gedanken, sich der PSIKOM zu stellen um seinen Kleinen zumindest noch einmal in den Armen halten zu können. Sazh weiß, dass er mit sicherheit hingerichtet wird. Doch wenn er Dajh noch einmal sehen und ihm von den Chocobos erzählen kann, ist ihm dieses Schicksal recht.
Vanille hingegen will nicht, dass Sazh sich für seinen Sohn “opfert” und versucht verzweifelt, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten. Sie versucht ihm klar zu machen, dass er seinen Sohn rächen muss. Vanille ist gerade dabei ihm über den Zwischenfall in dem Eyride-Klamm zu erzählen. Und somit auch, dass sie Schuld an dem Schicksal von Dajh trägt. Das Mädchen ringt nach den passenden Worten – doch plötzlich eröffnen Soldaten das Feuer auf die beiden. Sie flüchten. Sazh will sich zwar stellen, doch erst, wenn er Vanille in Sicherheit gebracht hat.

Die Wahrheit über Eyride

Als Dajh zu einem Sanktum-L’Cie wurde, erlangte er die Fähigkeit, Pulse Schwingungen zu spüren. Damit war er in der Lage, den Pulse Fal’Cie aufzuspüren.
Die ganze Zeit über wusste Sazh nicht, was die Bestimmung seines Sohnes ist. Doch nun sollte er diese Bestimmung auf eine grausame Art und Weise erfahren:
Denn als Sazh seinen Sohn endlich wieder in die Arme schließen konnte, wurde Dajh zu einem Kristall. Denn seine eigentliche Bestimmung war es gewesen, einen der Pulse-L’Cie aufzuspüren, sodass er gefangen genommen werden kann.
Oberstleutnant Jihl Nabaat stößt hinzu und zeigt dem völlig aufgelösten Vater Aufnahmen aus dem Eyride-Klamm. Auf diesen Bildern sind deutlich die Pulse-L’Cie zu erkennen, die für das Schicksal Dajhs verantwortlich sind: Vanille und Fang.
Verzweifelt rennt Vanille weg. Sazh jagt ihr hinterher.
Nabaat gibt den Befehl aus, die beiden nicht aufzuhalten. Sie ist gespannt auf einen Kampf zwischen L’Cie und will sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, um dem Blutbad zuzusehen.

Die Esper Brynhildur

Sazh ist am Boden zerstört – und das aus verständlichen Gründen. Er hat seinen Lebenswillen verloren… Denn sein geliebter Sohn hat sich vor seinen Augen in einen Kristall verwandelt und damit seinen Fokus erledigt. Nun bleibt ihm nichts mehr, für das es sich zu leben lohnt.
Sazh weiß, dass Vanille für das Schicksal seines Sohnes verantwortlich ist. Doch sie zu töten würde Dajh auch nicht zurück bringen… Plötzlich glüht Sazhs Stigma auf und seine Esper, Brynhildur, erscheint.
Dieser verzweifelte Mann macht keine Anstalten, zu fliegen. Für ihn ist der Tod eine willkommene Erlösung, doch Vanille will seinen Tod nicht zulassen. Entschlossen, ihn zu beschützen, stellt sie sich der Esper und Sazh in den Weg.
Nachdem Brynhildur besiegt ist, richtet Sazh seine Pistole auf Vanille. Er hätte gute Gründe sie zu erschießen – doch er legt die Waffen nieder. Sazh bringt es nicht über sein Herz, sie zu töten. Stattdessen richtet er seine Waffen gegen sich selbst…
Die PSIKOM nimmt Vanille gefangen und führt sie ab, wärend Sazh, scheinbar tot, auf einer Bahre abtransportiert wird.
Vanille und Sazh – die beiden Pulse L’Cie sollen nach Eden gebracht werden, wo sie der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.

Spielabschnitt 9

Die Sanktum-Luftschiffflotte

Das Sanktum lässt die aufgegriffenen L’Cie, Vanille und Sazh, aus Nautilus nach Eden bringen, wo sie offiziell hingerichtet werden sollen. Brigadegeneral Cid Raines erzählt dem Rest der Gruppe, der sich nun auf seinem Schlachtschiff befindet, dass er Vermutungen hegt und möglicherweise weiß, was das Sanktum vorhat. Die Pulse-L’Cie sollten vor den Augen der verängstigten Bevölkerung hingerichtet werden, um die Panik verpuffen zu lassen und wieder die gewohnte Ruhe und Ordnung herzustellen. Raines glaubt, dass die Fal’Cie nur auf die Festigung ihrer Macht aus sind…Lightning und die anderen Pulse-L’Cie wollen auf keinen Fall zulassen, dass ihre Gefährten von den Fal’Cie für diese Zwecke missbraucht werden. So fassen sie die Entscheidung in die Palmekia, das Flaggschiff der Sanktum-Schiffflotte, einzudringen und ihre Freunde aus den Fängen des Sanktums zu befreien! Der Primarch Galenth Dysley befindet sich höchstpersönlich auf der Palmekia um diese Operation zu überwachen. Die Falle kann man schon förmlich riechen, dennoch wollen sie ihren Freunden helfen – komme was wolle.

Die Palmekia

Sazh und Vanille befinden sich immer noch in einer verzwickten Lage. Auf der Palmekia festgehalten sehen sie keine Hoffnung, gerettet zu werden. So starten ihre Gefährten mit der Unterstützung von Cid Raines und dem Jagdgeschwaders eine Rettungsaktion. Doch damit tappen sie in die offensichtliche Falle des Feindes, denn: Kaum hatten sie die Palmekia betreten, wurden sie auch schon von PSIKOM-Soldaten mit einem Feuerwerk von Pistolen und Waffen empfangen. Jedoch stellen sich die L’Cie der PSIKOM unwiderruflich in den Weg. Sie werden kämpfen. Kämpfen, für eine gerechte Welt und die Befreiung ihrer Freunde.
Wenn sie doch nur den Primarch Dysley gefangen nehmen und dazu bringen könnten, die Machenschaften der Fal’Cie öffentlich kund zu geben… Dann würde das Volk hoffentlich die Wahrheit erkennen und die erbarmungslose Herrschaft der Fal’Cie hätte ein jähes Ende. Doch ob so ein Plan aufgehen wird? … Die Gruppe wird wohl überrascht sein.

Flucht nach vorn

Sazh hatte die Waffen auf sich gerichtet. Sein Leben hatte keinen Sinn mehr… Dajh, sein Sohn, erstarrte in seinen Armen zu Kristall… Und dann betätigte er den Abzug und es war nur noch ein Knall zu hören. Er sehnte sich den Tod herbei – doch war er es nicht.
Er wurde mit Vanille von Oberstleutnant Nabaat gefangen genommen. Beide sollen nach Eden gebracht und dort hingerichtet zu werden. Sie leben um dem Tod in das Auge zu blicken. Sazh’ Zorn auf Vanille über ihre Schuld am Schicksal seines Sohnes ist verflogen. Er hört ihren Erzählungen und Geschichten aufmerksam zu. So erzählt ihm das junge Mädchen, dass sie einst als Pulse-L’Cie gegen Cocoon gekämpft hatte und daraufhin zum Kristall wurde. Doch als sie Jahrhunderte später wieder in Cocoon erwachte, befürchtete sie, wieder denselben Fokus bekommen zu haben. So verbarg Vanille die Wahrheit vor Fang, die ihr Gedächtnis verloren hatte, und floh feige vor der Wirklichkeit. So verwebten sich auch die Schicksale von Serah und Dajh mit ihnen – denn Vanille und Fang schienen ungeeignet für diese Aufgabe. Dennoch machen ihre Erzählungen Sazh Hoffnung. Vielleicht wird Dajh ebenfalls irgendwann wieder aus dem Kristallschlaf erwachen?
Als Soldaten ihre Zelle betreten, nutzen die beiden Gefangenen die Chance um aus der Gefangenschaft zu fliehen. Diesmal sollten sie nicht vor der Wirklichkeit fliehen, sondern um eine Zukunft kämpfen um aus den Klauen des Sanktums zu entkommen.

Ein wundersames Wiedersehen

Oberstleutnant Nabaat schäumt vor Wut. Ihre durchdachten Pläne wurden zunichte gemacht. Mit so einem Aufstand hatte diese Frau einfach nicht gerechnet.
Niemand kann die L’Cie aufhalten. Sie spazieren geradewegs durch das Schiff. Und jetzt fällt auch noch der Antrieb der Palmekia aus, ohne das Nabaat dafür eine Erklärung hätte. Den L’Cie spielt jedoch ausnahmsweise das Pech keinen Streich und sie haben Glück und können immer mehr in die Palmekia eindringen um ihre Freunde, Sazh und Vanille, zu befreien.
Diese beiden L’Cie entkommen auch aus ihrer Zelle und erlangen ihre abgenommene Ausrüstung zurück.
Wie von Schicksalshand gelenkt kommt es zu einem Wiedersehen der beiden Gruppen. So sind die Pulse-L’Cie wieder vereint und fühlen sich in der Lage, jedes Abenteuer zu meistern.
Ihre Zweifel sind verflogen und sie glauben daran, dass sie das Sanktum und die Fal’Cie bezwingen und Cocoon den Menschen zurückgegeben werden. So ist ihr nächstes Ziel die Brücke der Palmekia. Sie werden Primarch Dysley ihre Macht demonstrieren.

Die Offenbarung

Als die Gruppe bei ihm auftaucht zeigt der Primarch sein wahres Gesicht. In Wirklichkeit ist er der menschenverachtende Fal’Cie Barthandelus. Mit einer abfälligen Geste entledigt er sich seiner menschlichen Werkzeuge, selbst der treu ergebenen Jihl Nabaat. Unbarmherzig bringt er sie alle um.
Erbittert kämpfen unsere Helden gegen ihn und besiegen ihn vorerst auch – doch als wäre nichts gewesen erscheint er wieder in der Gestalt Dysleys und verkündet ihnen eine schreckliche Offenbarung. Er erzählt ihnen, dass ihr Fokus darin liege, sich in Ragnarök zu verwandeln und Cocoon zu zerstören. Serahs Bestimmung sei es wohl gewesen, die Werkzeuge für diesen Plan zu versammeln. Deswegen hätte sie sich in einen Kristall verwandelt, als Snow und die anderen um Serah versammelt waren. Ihr letzter Wunsch, Cocoon möge beschützt werden, hätte dennoch nichts mit ihrer Bestimmung oder der Bestimmung der anderen L’Cie zu tun gehabt.
Verwirrt und gleichzeitig geschockt treten die L’Cie ihre Flucht von der Palmekia an. So entkommen sie in einem mysteriösen Luftschiff, das anscheinend von starken magischen Kräften geschützt und geleitet wird. Dieses Flugschiff trägt sie einer neuen Wahrheit entgegen…

Spielabschnitt 10

Die wahren Absichten der Fal’Cie

Lightning und ihre Freunde sind zutiefst verwirrt und erschüttert. Wenn der Fal’Cie Barthandelus, der in der Öffentlichkeit als Primarch Dysley auftritt, die Wahrheit gesagt hat… Dann ist es ihre Bestimmung ihre Heimat Cocoon zu zerstören. Sie würden sich in Ragnarök verwandeln, Orphanus bezwingen und somit Cocoon und jedem Lebewesen darauf den Todesstoß versetzen…Doch wieso hatte er ihnen ihren Fokus auf dem Silbertablett serviert? War es nicht eher sein Wunsch, ein zerstörtes Cocoon aufzufinden?
Für die L’Cie ist und bleiben seine Absichten undurchschaubar.
Eine übernatürliche Kraft verhilft ihnen jedoch zur Flucht. Das Luftschiff, in dem sie von der Palmekia entflohen waren scheint von magischen Kräften geschützt und gesteuert zu werden. Sodass sie der Verfolgung durch Kommandant Rosch ohne weiteres entkommen konnten.
Dieses mysteriöse Luftschiff bringt sie zu einem geheimen Ort – einem Residuum aus Pulse.
Mit der Ankunft in diesem Residuum verlieren die L’Cie mehr und mehr ihre Zuversicht. Besonders Snow scheint verzweifelt – er war immer derjenige, der positiv von der Zukunft gesprochen hatte und daran glaubte, dass Serahs letzter Wunsch in Erfüllung gehen würde. Doch nun sollte das alles ein riesiger Irrtum gewesen sein – und seine Zuversicht war mit einem Wisch dahingerafft…

Das arkane Residuum

Nachdem sie das Residuum ein wenig erkunden, erinnern sich Fang und Vanille an eine alte Legende aus ihrer Heimat. Es könnte möglich sein, dass dieses Residuum eine Arche ist.
Diese Archen sind arkane Anlagen, die auf Grand Pulse geschaffen worden sind um darin Waffen zu verstecken. So dienten sie der Vorbereitung gegen einen fürchterlichen Krieg mit Cocoon. Doch was hat eine Arche mitten in Cocoon zu suchen? Wenn in der Öffentlichkeit bekannt wäre, dass ein Residuum aus Pulse so nahe bei Eden liegt, wäre die Panik in Cocoon groß. Doch wahrscheinlich wissen weder das Militär noch die Menschen von der Existenz dieser Arche. So fungierten diese Archen auch oftmals als “Trainingshalle“, an dem L’Cie trainiert und gestärkt werden sollten.
Als ihre Stigmata erglühen und in ihnen die schlummernden Kräfte erwachen, beginnen die L’Cie langsam ihre Lage zu verstehen.
Barthandelus will erreichen, dass sie Cocoon vernichten. Deswegen hat er sie in diese Arche geführt, um sie auf diese Aufgabe vorzubereiten und sie für den Kampf zu stärken. Das Puzzle fügt sich nun nach und nach zusammen…

Die Freiheit der Entscheidung

Die Schöpfergottheit, die Fal’Cie und Menschen erschaffen hat, verließ vor langer Zeit diese Welt, die daraufhin durch Verheerung und Verfall zerfiel. Um die gottverlassene Welt vor ihrem Untergang zu bewahren, muss die Schöpfergottheit zurückgerufen werden. Doch für die Wiedererweckung dieser Gottheit ist ein gewaltiges Opfer von Nöten – das Leben der gesamten Bevölkerung Cocoons. So züchteten die Fal’Cie Menschen wie Tiere um sie später als Opfergabe für ihre Gottheit zu opfern. Die Fal’Cie können Cocoon nicht zerstören. Dafür brauchen sie Marionetten, Werkzeuge, die ihren blutigen Plan vollenden. Deswegen förderten sie die Pulse-L’Cie auf, dass sie die Stärke erreichen würden um Cocoon den Gar auszumachen. Raines war eines der Sanktum-L’Cie, der als Marionette nach Barthandelus’ Pfeife tanzte und somit die Pulse-Fal’Cie unterstützte um sie in die “richtige Bahn” zu lenken.
Doch mit seinem letzten Rest freien Willens fasst er die Entscheidung, sich den Fal’Cie zu widersetzen. Er will die Pulse-L’Cie bezwingen und damit die Zerstörung Cocoons verhindern.
Als Mensch hatte Raines einen großen Traum gehabt. Den Traum, Cocoon zu bewahren und zu befreien. Und genau für diesen Traum kämpfte und fiel er – und dafür erlangte er das Geschenk der Ewigkeit, den Kristallschlaf. Er verlor gegen die L’Cie, jedoch mit gutem Gewissen… Denn er konnte ihnen zeigen, dass sie ihrem Willen folgen sollten.

Die Esper Bahamut

Zu sehen wie Raines mit menschlicher Willenskraft seinen eigenen Fokus überwindet beeindruckt Snow, und gibt ihm sein altes Selbstvertrauen zurück. Sein Fokus ist ihm nun egal. Er ist entschlossen Serahs letzten Wunsch zu erfüllen in dem er Cocoon beschützt. Selbst, wenn er dadurch zu einem Cie’th werden sollte, wäre ihm das immer noch tausendmal lieber, als gegen Serahs Wunsch zu verstoßen und Cocoon zu zerstören. Doch Fang teilt seine Meinung nicht. Sie will nicht zulassen, dass Vanille als Cie’th endet. Bevor das geschieht will sie lieber ihre Bestimmung erfüllen und Cocoon zerstören. Dafür würde sie auch gegen ihre Gefährten kämpfen – denn sie will unbedingt an ihr Ziel gelangen.
Ein innerer Kampf droht sie zu zerreißen, als plötzlich ihr erloschenes Stigma wieder aufleuchtet und die Esper Bahamut erscheint.
In einer Legende wird erzählt, dass diese Esper erscheinen, um sich den gebrochenen L’Cie anzunehmen und sie durch ihren Tod von ihrem Leid zu erlösen. So begreift Fang, dass nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht, sondern auch das Leben ihrer Gefährten und der ganzen Menschheit. Sie will ihre einzigen Freunde nicht verlieren und kämpft deswegen gegen die Esper an. Mit ihrem Tirumph eröffnet sich für sie ein neuer Weg. Ein Funken Hoffnung auf eine bessere Zukunft keimt in ihr auf.

Auf nach Grand Pulse!

Der Wunsch der Fal’Cie ist es, ihre Gottheit wieder zu erwecken. Auf das diese Gottheit die Welt neu erschaffen würde. Um diese Gottheit jedoch zurückzurufen, müssten Millionen Menschenleben geopfert werden.
So wurde Cocoon von den Fal’Cie als Zuchtstätte für die nötigen Opfer erschaffen. Doch zur Vollendung ihres Plans sind die Fal’Cie auf Marionetten angewiesen, zu denen sie die ihnen feindlich gesinnten Pulse-L’Cie auserkoren haben. Die Fal’Cie beobachteten die L’Cie und unterstützten diese von Zeit zu Zeit. Nur so waren die L’Cie in der Lage dem Militär zu entkommen. Demnach wurden die Soldaten des Militärs für ihre Zwecke missbraucht…. Sie trainierten die L’Cie, ohne jedoch die wahren Absichten der Fal’Cie zu wissen. Durch diese Lage sehen die L’Cie keinen Ausweg. Wenn sie ihre Bestimmung verweigern werden sie zu Cie’th. Aber wenn sie ihre Bestimmung erfüllen sollten, würde die gesamte Menschheit Cocoons auf einen Schlag vernichtet. Alles, was ihnen bleibt, ist ihrem eigenen Instinkt und Willen zu folgen und an Serah sowie Raines zu gedenken, die Cocoon beschützen wollten. Dies ist der einzige Grund, aus dem unsere Heldengruppe Hoffnungen schöpft.
Der Kampf gegen Bahamut hat sie endgültig zusammengeschweißt und gemeinsam brechen sie in die große unbekannte Welt, die “Hölle“- Grand Pulse.