Alter: unbekannt
Waffe: unbekannt
Eidolon: unbekannt
Erster Auftritt: unbekannt
Lieutenant Colonel Jihl Nabaat gehört in Final Fantasy XIII zu den Antagonisten. Sie ist der Kommandeur der PSICOM – Armee und somit einer der schärfsten Feinde von Lightning und ihren Freunden. Jihl hat bodenlanges blondes Haar und trägt eine Brille. Zudem hat sie stets einen Schlagstock dabei, den sie wie einen Degen führt.
Jihl hat sowohl politische als auch persönliche Gründe, sich Lightnings Gruppe in den Weg zu stellen.
Die junge Frau schloss einst als Jahrgangsbeste die Ausbildung beim Militär ab und arbeitete sich schnell zu ihrer momentanen Position hoch. Mittlerweile leitet sie das Tagesgeschäft innerhalb des Militärs und erstellt Einsatzpläne für die PSICOM – Soldaten. Jihl ist sehr intelligent, aber auch grausam und herzlos. Besonders in Bezug auf die L’Cie stellt Jihl ihre Grausamkeit gern zur Schau, da sie diese Menschen als minderwertig ansieht. Unterstützung findet Jihl bei ihrem Untergebenen Yaag Rosch, der ihre rechte Hand ist.
Zum ersten Mal sieht man Jihl in einer Rückblende des Feuerwerks in Bodhum. Zu diesem Zeitpunkt lächelt sie süßlich und schaut unschuldig, während sie Sazh und Dajh beobachtet. Dem Spieler kommt es so vor, als wäre sie eine sehr nette Frau.
Später erzählt Sah Vanille, dass sein Sohn ebenfalls ein L’Cie ist. Er wurde von dem Fal’Cie Kujata auserwählt, da sich Pulse – L’Cie in seiner Plantage befanden und ihn bedrohten.
Bei einem weiteren Rückblick sieht man, wie Jihl schüchtern lächelt, während ihre Soldaten dem völlig verdatterten Sah erklären, dass sein Sohn in Quarantäne muss. Sah ist daraufhin sehr wütend und schmuggelt sich in den Zug nach Grand Pulse, um eine Möglichkeit zu finden, die Aufgabe seines Sohnes Dajh selbst zu erledigen. Während dessen schmiedet Jihl ihre ganz eigenen Pläne.
In Nautilus zeigt Jihl schließlich ihr wahres Gesicht, als sie die Flüchtigen Sazh und Vanille aufgreift. Dajh verwandelt sich dort vor den Augen seines entsetzten Vaters in einen Kristall. Jihl schüttet zusätzlich Salz in die Wunde, indem sie ihre Vermutung äußert, dass Dajhs Focus wohl das Finden und Ergreifen der Pulse – L’Cie gewesen ist. Zudem versucht Jihl das Verhältnis zwischen Sazh und Vanille zu zerstören, indem sie Sazh sagt, dass Vanille für das Schicksal seines Sohnes verantwortlich ist. Vanille ist von der Art und Weise die Wahrheit so schonungslos zu präsentieren schwer getroffen und rennt davon. Daraufhin nehmen die PSICOM – Soldaten Vanille ins Visier, aber Jihl hält sie zurück, da sie eine viel bessere Idee hat. Sie spielt mit den Gefühlen von Sazh und sagt ihm, er solle dem fliehenden Mädchen folgen, in der Hoffnung, dass sie sich gegenseitig umbringen. Sazh ist allerdings weder in der Lage Vanille zu töten noch sich selbst das Leben zu nehmen.
Deshalb gibt Jihl ihren Soldaten den Befehl, beide L’Cie festzunehmen. Auch nach der Festnahme spielt Jihl weiter mit den Gefühlen von Sazh, indem sie sagt, dass der Kristall seines Sohnes als Denkmal in Eden aufgestellt werden soll. Als Sazh dies ablehnt, fragt Jihl ihn sarkastisch, ob sein Sohn als Held in Erinnerung bleiben soll oder als der Junge des verhassten Pulse – L’Cie. Als Sazh daraufhin die Beherrschung verliert und Jihl angreift, schlägt sie ihn nieder und lässt ihre beiden Gefangenen auf die Palamecia abtransportieren.
Als Lightning, Hope, Fang und Snow auf der Palamecia eindringen, um ihre Freunde Vanille und Sazh zu befreien, verliert Jihl kurz die Beherrschung, da ihr das Ruder aus der Hand zu gleiten droht, weshalb sie wütend ihre Brille auf den Boden wirft.
Als die Gefährten wieder vereint sind und sich bis zu Galenth Dysley vorgekämpft haben, stellt sich Jihl zwischen den Anführer der Heiligen Regierung und den L’Cie, um ihrem Anführer die Flucht zu ermöglichen. Dysley denkt allerdings gar nicht daran zu fliehen, sondern tötet mit magischen Attacken Jihl und alle anwesenden Soldaten. Der Grund dafür ist, dass Dysley in Wahrheit der Fal’Cie Barthandelus ist und dieser ganz offen mit den L’Cie reden will, wofür er natürlich keine Zeugen braucht.















